Mandy Müller
 
Freie Rednerin

Das Leben lieben.

Früher war ich immer auf der Suche nach Verbesserung und Optimierung. Um einen klaren Blick zu behalten, war es für mich immer nötig Pausen einzulegen, um in die Vergangenheit und Zukunft schauen zu können.

Als Folge bin ich oft umgezogen, habe mich beruflich verändert und bin diesem berühmten "Glücksgefühl" hinterher gejagt.

Heute kann ich sagen, dass ich mich über dieses Sucher-Gen sehr freue, da dieses mir immer wieder ermöglicht anzuhalten, meinen inneren Kompass zu befragen und mich neu "einzunorden".

Als Ergebnis meiner Suche, befinde ich mich in einer tollen Partnerschaft und lebe in einer wunderschönen Umgebung. Vor zwei Jahren habe ich nämlich meinen Traum wahr gemacht und wir sind auf einen alten Resthof in das charmante Örtchen Versmold gezogen. Beruflich hat mich die Suche dahin geführt, dass ich Menschen in wichtigen Lebenslagen ein Stück begleiten darf. Sowohl privat, als auch beruflich habe ich das gefunden, was mich sehr erfüllt.

Unsere Labradorhündin erinnert mich immer wieder daran, dass es sich lohnt die kleinen Dinge des Lebens zu genießen. Da spielen manchmal nur ein ausgiebiges Sonnenbad in unserem Garten, der Lieblingsball oder die Begrüßung neuer Gäste die Hauptrolle und alles andere wird zur Nebensache.

In unserer heutigen Gesellschaft befinden wir uns häufig in einem ununterbrochenen Dauerlauf und bemerken erst in kleinen Pausen, die Schönheiten des Lebens. Dann kommt es vor, dass wir einfach mal ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa liegen bleiben - obwohl sich nebenan die Arbeit türmt. 

Oder wir vergessen die Zeit bei einem schönen Abend mit Freunden und kommen viel später als geplant nach Hause. Manchmal erinnern wir uns zwischendurch an frühere Momente, die auch heute noch ein Glücksgefühl in uns auslösen. 

Diese Momente sind für mich das Salz in der Suppe und machen das Leben liebenswert.

Gelegentlich wird uns eine Pause auferlegt, in der wir gezwungen sind, über Vergangenes nachzudenken. Manchmal nehmen wir uns bewusst eine Pause, um unsere Ziele neu zu fokussieren. Ganz egal, wie diese Unterbrechung zustande kommt, diese Pause - sie führt doch meist zu etwas Gutem.

Dieser Satz beschreibt sehr treffend meine Einstellung zum Leben: Auch wenn die Suche andauert, es wird sich etwas Positives aus negativen Erlebnissen ziehen lassen. Manchmal ist es "nur" ein Lerneffekt. Manchmal ist es eine notwendige Fügung, um einen Richtungswechsel vollziehen zu können. Manchmal hat man das Glück festzustellen, dass man liebt, geliebt wird oder auch geliebt hat.

Die Suche nach den richtigen Worten, ist für viele Menschen in emotionalen Momenten sehr herausfordernd. Ich freue mich, Ihnen den Staffelstab abnehmen zu dürfen und leiste Ihnen in dieser Lebenspause gerne charmant, humorvoll und unterstützend Gesellschaft.







 
 
 
 
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